Indische Flugbegleiter werden seit Kurzem darauf trainiert, die Piloten am Einschlafen zu hindern. Ein neues Gesetz der indischen Zivilluftfahrtbehörde DGCA schreibt vor, dass die Flugbegleiter jede halbe Stunde auf Stippvisite (engl: flying visit) im Cockpit vorbeischauen sollen.

Dadurch sollen die Piloten wach gehalten werden. Grund für das neue Gesetz sei angeblich ein Vorfall bei der Fluggesellschaft Air India, bei dem im vergangenen Jahr die Piloten auf einem Flug von Dubai nach Bombay eingeschlafen sein sollen und über ihren Zielort schlichtweg hinweg geflogen sein sollen. Auch die Landeanweisungen der Bodenkontrolle konnte die Piloten nicht aus ihren Träumen reißen. Sie flogen auf voller Höhe weiter Richtung Touristenregion Goa. Der Tower ging zunächst von einer Entführung aus, konnte die Piloten aber schließlich mit einem Alarmsignal aus dem Tiefschlaf wecken. Da dieser Vorfall kein Einzelfall gewesen sein soll wurde das neue Gesetz aus der Taufe gehoben.